Zuhause ist, wo du den Reissverschluss bis ganz unten zuziehen kannst..

Wir liegen dann mal Probe..Wieder mal nen ganzen Tag in einer Filiale des hiesigen großen Outdoor Ausstatters verbracht. Diesmal in der Zeltabteilung. Das macht schon Spaß, sich da mal so probeweise häuslich einzurichten, während manim Zelt nun versucht sich mental vorzustellen es sei etwa 15-20 Grad kühler, man habe möglicherweise mehr Gepäck dabei als nur eine Jacke und wohne vielleicht auch schon ein paar Tage unter diesem Dach. Nun ja, vorstellbar ist es. Kompetent werden wir beraten – und nehmen am Ende kein Zelt mit..aber dazu später mehr. Und es wird uns angeboten, dass wir uns auch weitere Zelte aufbauen lassen können von den netten Mitarbeitern aus der Abteilung. Oha! Nachdem wir nun auch wissen, dass sich ein Tunnelzelt so gar nicht für  isländische Windverhältnisse eignet, ein Familienzelt zwar einem Haus ähnelt, aber Gewichts- und Windtechnisch eine Katastrophe ist [ehrlich, wir haben es nie ernsthaft in Erwägung gezogen] und sich dann doch das gute alte Kuppelzelt als beste Variante hervortut [neben den geodätischen Zelten versteht sich], sind wir ganz beglückt. Die Auswahl wird kleiner. Sehen wir nun mal ab von den unterschiedlichen Beschichtungen und Materialien des Oberzelts, dem Boden, der Wassersäule, dem Gestänge, den Lüftungsmöglichkeiten, den Reissverschlusslängen, Eingängen, Apsiden…und und und…

Da bleibt es nicht aus, dass unser Gehirn uns einen Trick spielt und wir ganz kurz mit einem Tipi liebäugeln…und uns ganz kurz fragen, was wohl geschehen würde, würden wir die – bislang noch sehr netten und hilfsbereiten – Mitarbeiter bitten, uns das  Modell für 36 Personen mal eben kurz aufzubauen..

Hach….. Stattdessen erinnern wir uns aber an unsere gute Erziehung [die zahlreiche Kinder offensichtlich nicht erfahren durften, da sie ungehindert sämtliche Zelte der Abteilung nahezu abreissen, während die Eltern mit einem Lächeln im Gesicht am Rand von ihren anstrengenden Einkäufen im Outdoor-Paradies pausieren und der Mitarbeiter irgendwas von Versicherungsschäden durch Kinder murmelt], bedanken uns ganz artig und versprechen im Mai bei der Outdoormesse an einem See nahe Köln vorbeizuschauen und

zelttestdort die sage und schreibe 100 aufgebauten Zelte auszuprobieren um dann tatsächlich ein auserwähltes mitzunehmen.

Haben wir das schonmal erledigt.

Wenn auch erstmal nur im Geiste..Und vielleicht steht ja dort auch dieses sagenhafte Tipi…. 🙂 Wir halten euch auf dem Laufenden!

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Eine Antwort zu “Zuhause ist, wo du den Reissverschluss bis ganz unten zuziehen kannst..

  1. ich bin sehr gespannt, was ihr dann für ein Zelt ausgewählt habt. 😉
    Ich hatte auch mal ein Tipi (GoLite Hex 3), das an sich sehr praktisch und leicht war, aber es hat unten immerzu reingezogen, wenn man die Höhe beibehalten hat. Nichts für skandinavische Verhältnisse, fand ich und habe es wieder verkauft. Aber es gibt etliche, die mit sowas auch durch’s windige Skandinavien ziehen. 🙂
    Lieben Gruß.

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