It’s Freddytime!

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„Did you see Freddy outside?“ fragen wir immer gern, wenn wir als Guide unterwegs sind im Centre. Das kleine Wörtchen „immer“ lässt schon vermuten: Wir sind angekommen. So richtig. Das liegt zum Einen an Island an sich und zum Anderen am Arctic Fox Centre und dem „Fox Pack“. Dazu aber an anderer Stelle mehr, denn wir haben euch ja Freddy versprochen. Wenn jemand ruft „It’s Freddytime“ , kann man ganz sicher davon ausgehen, dass draussen der Bär, ähm der Fuchs tobt.

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Freddy ist unser sieben Wochen junger Polarfuchs, der gerad aufgezogen wird um dann hoffentlich irgendwann wieder in die Wildnis entlassen zu werden. „Freddytime“ ist time to feed him und wir Volunteers sind sozusagen dafür verantwortlich, dass der Kleine nicht verhungert. Alle vier Stunden gibt’s nen Snack, irgendwas zwischen Katzenfutter, Hundefutter, Fisch…

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Freddys Eltern wurden leider von einem Hunter getötet, aber dieser brachte es nicht übers Herz den kleinen Freddy zu erschießen. Also brachte er ihn kurzer Hand zum Arctic Fox Centre wo er nun wächst und gedeiht. Freddy weiß genau wann Freddytime ist und erwartet uns schon sehnsüchtig mit lautem Gequieke, wenn wir in Gummistiefel und Handschuhe steigen. Es hört sich in etwa so an, als würde er uns auslachen und dabei wirklich jede Menge Spaß haben. Die Hauptschwierigkeit liegt darin, das Gatter zu öffnen und zu schließen, ohne dass Freddy entwischt. Da brauchts auch schonmal 2-3 Volunteers und etwas Trickserei bei dem cleveren Kerlchen. Ein Fuchs eben.
Hat man die erste Hürde genommen, tut er nichts lieber als wie ein Irrer durchs Gatter zu springen und am Hosenbein hochzuklettern. Was er natürlich nicht tun soll. Da die foxes üblicherweise mit etwa drei Monaten selbständig unterwegs sind, geht nicht mehr viel Zeit ins Land, bis Freddy wieder ausgewildert werden soll. Dazu ist er leider im Augenblick ein viel zu freundlicher Kerl..Weshalb es on top den Auftrag gibt, nicht mit ihm zu spielen.

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Hm, schwierig…er weiß schon, dass er „so cute“ ist und jeden mit seinem Gegacker und seinen Mätzchen um den Finger wickeln kann. Dennoch heißt das für uns Distanz zu wahren [was er jedoch einfach ignoriert], ihn zu füttern, evtl. mit ihm etwas Jagdverhalten zu üben und „nothing more or less“. Nachdem ich heute abend Freddy gefüttert habe, habe ich nun schonmal eine halbe Hose weniger. Jump jump…Vielen Dank Freddy, aber ich kann dir auch einfach nicht böse sein.

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Gut, dass es diese in der Stadt doch manchmal eher seltsamen, hier in Iceland jedoch sehr nützlichen Zippoff-Hosen gibt. Ab morgen dann mit halber Hose [oberer Teil 🙂 ] und deshalb sicher mit viel Sonne unterwegs. Um 10 Uhr ist Freddytime. yiieeha!
Freddy – you never know **

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